Sonntag, 24. Juni 2012

Die Weltumseglung der HMS Eugenie

Am 24. Juni 1853 lief die HMS Eugenie wieder Göteborg an, nachdem die Fregatte vorher zwei Jahre lang rund um die Welt gesegelt war und dabei an allen wichtigen Städten angelegt hatte. Mit diesem Ereignis war die HMS Eugenie das erste schwedische Kriegsfahrzeug, das je zu einer Weltumseglung aufgebrochen war. Der Seeoffizier Carl Skogman veröffentlichte einige Jahre nach der Reise die gesamt Reisebeschreibung, die sich nahezu wie ein Abenteuerbuch liest.

Es war allerdings nicht ungewöhnlich, dass um diese Zeit Kriegsschiffe andere Länder besuchten ohne auch nur die geringsten kriegerischen Absichten zu haben, sondern vielmehr unterwegs waren um für Schweden und den schwedischen Handel Werbung zu machen, auch wenn die 40 Kanonen, die sich an Bord der HMS Eugenie befanden, kaum einen friedfertigen Eindruck machten, sondern eher die Stärke Schwedens ausdrückten.

Die in Karlskrona gebaute HMS Eugenie, die nach Prinzessin Eugenie, der Tochter von Oscar I. und Josefina von Leuchtenberg benannt war, wurde am 9. Dezember 1844 zu Wasser gelassen und galt bis 1877 als Fregatte. Zwischen 1877 und 1888 galt das Kriegsfahrzeug dann als Korvette und anschließend blieb es bis 1919 noch eine schwimmende Kaserne bei Skeppsholmen. 1919 wurde die HMS Eugenie an die norwegische Reederei Moss verkauft, die sie als schwimmende Arbeiterwohnungen benutzte, bis sie dann 1926 an einen Schrotthändler in Halmstad verkauft wurde, der sie entsorgen sollte.


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Copyright: Herbert Kårlin

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