Donnerstag, 8. Oktober 2015

Der schwedische Künstler Ivar Arosenius

Ivar Arosenius kam am 8. Oktober 1878 als Sohn eines Eisenbahningenieurs in Göteborg zur Welt und begann mit 15 Jahren seine erste künstlerische Ausbildung, wenn auch nur  bei einem Amateuraquarellmaler in seiner Schule. Diese Ausbildung führte jedoch Arosenius auf den Weg zum Künstler, denn nur ein Jahr später schrieb er sich an der Malerschule Valand, der heutigen Kunsthochschule Valand in Göteborg ein und wiederum ein Jahr später, parallel dazu, auch an der Kunsthandwerklichen Schule der westschwedischen Stadt. 1898 wurde Arosenius dann an der Kunstakademie Stockholm aufgenommen, aber da er mit dem dortigen Unterricht unzufrieden war, wechselte er 1998 zur Malereischule des Künstlerverbands in Stockholm und kehrte letztendlich zurück nach Valand.

Im Jahre 1902 hatte Ivar Arosenius seine erste Ausstellung in der die Werke der Schüler Valands ausgestellt wurden. Unmittelbar danach begann der Künstler eine Studienreise, die ihn erst nach München, anschließend nach Paris und schließlich in die Normandie führen sollte. Im August 1904 kehrte Arosenius nach Schweden zurück und ein Jahr später stellte er 86 Aquarelle in der Ausstellung der unabhängigen Künstler aus, allerdings ohne von den Kritikern besonders beachtet zu werden. Die größte Aufmerksamkeit erlangte der Künstler erst im Jahre 1907, als Hasse Zetterström eine Sondernummer von Söndags-Nisse herausgab in der ausschließlich Zeichnungen von Arosenius zu finden waren, auch wenn Arosenius sich hier vor allem als Satiriker auszeichnete und weniger als künstlerischer Maler.

Im Herbst 1907 zog Ivar Arosenius erst nach Göteborg und wenig später nach Älvängen, wo die Mutter seiner Frau ein kleines Häuschen besaß in dem sich die junge Familie niederlassen konnte. Nur ein Jahr Jahr später hatte Aosenius dann mit einer Ausstellung bei Valand seinen tatsächlichen Durchbruch als Künstler, den er jedoch nur kurze Zeit genießen konnte, da er bereits am 2. Januar 1909 an einem Blutpfropfen starb. Die größte Sammlung der Werke des Künstlers, der erst nach seinem Tod international anerkannt wurde, findet man heute im Kunstmuseum in Göteborg. Auch sein bekannteste Bilderbuch Katteresan wurde erst wenige Monate nach seinem Tod veröffentlicht.


8. Oktober 1889: Anna Lovisa Öst, bekannt als Lapp-Lisa
8. Oktober 1926: Lars Jansson und die Familie Mumintroll
8. Oktober 1953: Natanael Beskow, ein Dichter moderner Psalmen
8. Oktober 1958: Der Herzschrittmacher, eine schwedische Erfindung
8. Oktober 1958: Åke Senning setzt im Karolinska den ersten Pacemaker ein
8. Oktober 1976: Der schwedische Künstler Arne Jones
8. Oktober 1978: Eine historische Eisenbahnlinie auf Gotland 

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

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