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Sonntag, 26. März 2017

Åke Grönberg, Schauspieler, Sänger und Regisseur

Åke Grönberg kam am 26. März 1914 als Sohn eines Schmiedes in ärmeren Verhältnissen in Stockholm zur Welt und hatte als Jugendlicher lediglich als Süßigkeitenverkäufer mit dem Kino Kontakt. Anschließend bildete sich Grönberg zum Schmied aus, aber da ihm der Beruf wenig sagte, wechselte er er mehrmals die berufliche Richtung. Seine wirkliche Karriere begann dann Anfang der 30er Jahre als Statist im Dramaten, denn während dieser Zeit entdeckte man sein Talent als Unterhalter, Schauspieler und Sänger. Schon 1936 arbeitete Grönberg dann an der Freilichtbühne im Skansen und in den Folgejahren zog er mit Theatergesellschaften durch Schweden.

Noch während der 30er Jahre entschied sich Åke Grönberg für eine sehr breite Aktivität, denn neben dem unterhaltenden Theater spielte er in Revuen und nahm die ersten Schallplatten auf, unter anderem mit den Erfolgshit Den gamla dansbanan. Innerhalb von nur zehn Jahren war Grönberg in ganz Schweden bekannt und trat auf den größten Bühnen des Landes auf. Insgesamt nahm Grönberg rund 300 Schallplatten auf, und auch auf der Theaterbühne überzeugte er mit einem extrem breiten Repertoire, das von einem Zirkusartisten und Landstreicher bis zu einer Rolle in August Strindbergs Fröken Julie reichte.

Åke Grönberg, der ohne jede Ausbildung zum Schauspiel gekommen war, hatte 1936 in Anders Henriksons 65, 66 och jag auch seine erste Filmrolle, der knapp 90 weitere Filmrollen folgen sollten, unter anderem in Paradis Oskar, der ersten Filmversion von Astrid Lindgrens Luffaren und Rasmus und in Ingmar Bergmans Gycklarnas afton. Gegen Ende seiner Karriere kehrte Grönberg mehr und mehr zum Theater zurück und ging dabei vom Lustspiel auf ernstere Rollen über, insbesondere im Dramaten und im Stadttheater in Stockholm. Åke Grönberg starb am 15. September 1969 im Alter von 55 Jahren an einem Herzinfarkt.


26. März 1747: Elis Schröderheim im Dienste von Gustav III.
26. März 1822: Die missglückte Ehrung von Karl XIII.
26. März 1828: Elisabeth Olin, die erste Primadonna Schwedens
26. März 1888: Elsa Brändström, der „Sibirische Engel“ aus Schweden
26. März 1920: Die schwedische Studentenzeitung Lundagård
26. März 1940: Christina Odenberg wird erster weiblicher Bischof Schwedens
26. März 1948: Jugendrevolte in Schweden
26. März 1963: Das Stadtviertel Krämaren wird die Galerie Krämaren
26. März 2015: Der Schriftsteller und Nobelpreisträger Tomas Tranströmer 

Copyright: Herbert Kårlin

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Sonntag, 15. September 2013

Die Karriere von Åke Grönberg

Als Åke Grönberg am 15. September 1969 an einem Herzinfarkt starb, hatte er in rund 90 Filmen mitgespielt und war einer der bedeutendsten Darsteller des leichteren Theaters Schwedens geworden, der vor allem durch eine Rolle landesweit bekannt geworden war, nämlich als der gutherzige Landstreicher Oskar aus der ersten Filmversion von Astrid Lindgrens Luffaren och Rasmus, denn auch wenn diese Rolle nicht die bedeutendste des Schauspielers war, so war sie die bekannteste.

Auch wenn Åke Grönberg bereits mit 22 für seinen ersten Film engagiert wurde, so war diese Berufswahl mehr ein Zufall, denn Grönberg war ausgebildeter Schmied, hatte aber auch als Bäcker und Schlachter gearbeitet um sich in Stockholm über Wasser halten zu können. Während seines Militärdienstes fiel dann dann jedoch seine schauspielerische Komik auf und bald musste er bei jedem gemütlichen Abend der Truppe als Unterhalter auftreten. Nach seiner Entlassung im Jahre 1936 wurde Grönberg beim Freilufttheater Skansen beschäftigt und im gleichen Jahr wurde der Autodidakt für den Film entdeckt.

Egal ob Åke Grönberg bei einer Revue oder mit einem Musical auf der Bühne stand, die Stücke waren ein Erfolg dank des natürlichen Humors des Künstlers und seinem Gesangstalent. In den 60er Jahren wurde Grönberg auch vom Fernsehen entdeckt und seine Sketche wurden in ganz Schweden bekannt. Allerdings hatte sich der Schauspieler in dieser Zeit mehr ernsthafteren Rollen im Theater zugewandt und spielte sowohl im Stockholmer Stadttheater als auch im Dramaten. Durch den plötzlichen Tod konnte er dabei jedoch seinen Höhepunkt nicht mehr erreichen.


15. September 1972: Flugzeugentführung in Schweden
15. September 1975: Der Name Arla wird in Schweden geboren

Copyright: Herbert Kårlin