Dienstag, 5. Mai 2015

Der schwedische Erfinder Lars Magnus Ericsson

Lars Magnus Ericsson kam am 5. Mai 1846 auf dem Bauernhof Nordtomta in Värmskog im Värmland zur Welt. Da der Vater bereits starb als der Junge elf oder zwölf Jahre alt war, musste er sehr früh zu arbeiten beginnen, unter anderem im Bergwerk und als Eisenbahnbauer. Da sich Ericsson jedoch eine bessere Zukunft erhoffte als auf dem Lande in Värmland, sparte er so viel Geld wie möglich und konnte sich 1867 den Aufbruch nach Stockholm leisten. Dort wurde der spätere Erfinder bei Öller & Co. angestellt, einer Firma,die Telegrafenanlagen herstellte. Auf Grund seiner guten Leistungen in der Firma, erhielt Ericsson sechs Jahre zwei Stipendien um die modernsten Techniken der Telegrafie in Deutschland und der Schweiz zu studieren.

Als Lars Magnus Ericsson 1876 nach Schweden zurückkehrte, gründete er mit einem Arbeitskollegen des Unternehmens Öller & Co. eine kleine mechanische Werkstatt, die anfangs mechanische und mathematische Geräte herstellte, jedoch bald dazu überging Telefonapparate zu bauen. Durch eine Zusammenarbeit mit Stockholms allmänna telefonaktiebolaget ab 1883 wuchs das kleine Unternehmen des Erfinders in unglaublicher Geschwindigkeit und der Grundstock der Telefon AB L. M. Ericsson wurde gelegt, die weltweit Telefone verkaufen sollte.

Während die ersten Telefone, die Lars Magnus Ericsson herstellte, noch den Geräten von Siemens ähnelten, verbesserte der Erfinder die Technik in den folgenden Jahren bedeutend und 1885 entstand dann ein Telefon bei der Ericsson ein Mikrofon mit dem Hörteil eines Telefons verband, eine Erfindung, die Ericsson im Jahre 1895 patentieren ließ und die Vorlage aller späteren Telefone wurde. Um diese Zeit war die kleine Zwei-Personen-Werkstatt zu einem Unternehmen gewachsen, das 500 Angestellte hatte und in einem Jahr über 17.000 Telefonapparate herstellte von denen die absolute Mehrheit in den Export ging. Das Geburtshaus Ericsson, der am 17. Dezember 1926 in Botkyrka bei Stockholm starb, ist heute ein Museum, das an den großen Erfinder des Landes erinnert.


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Copyright: Herbert Kårlin

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