Dienstag, 2. Juli 2013

Der schwedische Sänger Robert Broberg

Robert Broberg wurde am 2. Juli 1940 in Råsunda, einem Stadtteil Solnas geboren und besuchte 1957 das Konstfack in Stockholm um Künstler zu werden. Um sich interessanter zu machen, setzte er dort das Gerücht in die Welt eine Skiffleband zu haben. Das Gerücht zog seine Bahnen und plötzlich hatte Broberg das Angebot mit seiner Band im Tanzlokal Lorry in Sundbyberg aufzutreten. Zwischen der Wahl die Wahrheit zu sagen oder schnell eine Gruppe zu gründen, wählte Broberg die zweite Lösung. Mit einigen Freunden entstand so tatsächlich die Skiffleband des Musikers.

Robban, wie sich Robert Broberg damals noch nannte, hatte zwar schnell eine Band, aber kaum ein Repertoire. Auch hier hatte der Künstler eine Lösung, denn er begann Texte und Musik selbst zu schreiben. Da Broberg nicht nur Humor hatte, sondern auch einen Spaß dabei empfand mit Worten zu spielen, entwickelte der Musiker sehr schnell seinen eigenen Stil, der sich vor allem durch seine humoristischen Texte auszeichnete und ihm eine Sonderrolle innerhalb der schwedischen Musikgeschichte gibt.

Der große Durchbruch kam für Robert Broberg mit einem Auftritt in Hylands hörna, dem ein Engagement in einer Revue in Gröna Lund folgte. Wenig später erreichte er mit seinem Lied Maria-Therese auch die Svensktoppen. In den 70er Jahren näherte sich Broberg dann mehr der progressiven Musik und präsentierte Vem är det som Bromsar & Vem är det som Skjuter På? und erklärte, dass er nicht mehr Robban genannt werden wolle. Als der Progg zu Ende ging, hatte Broberg sein Ziel etwas verloren und er zog einige Jahre lang nach New York und bereitete dort sein Comeback vor. Der Erfolg blieb ihm erhalten, sowohl mit seinen Schallplatten als auch bei seinen Shows, auch wenn sich Robert Broberg nun immer mehr den ernsteren Themen des Lebens widmet und Lieder präsentiert wie Vatten oder Balladen om den lyckliga skillsmessan.


2. Juli 1908: Schwedens Handelsverträge und Handelsbeziehungen zu China 
2. Juli 1938: Désirée Silfverschiöld, Prinzessin Désirée von Schweden

Copyright: Herbert Kårlin

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