Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Stockholmer Stadtmission und ihre Entstehung

Der Name Stockholms Stadsmission (Stockholmer Stadtmission) geht bis zum 21. Januar 1856 zurück, auch wenn die Hilfsorganisation bereits viele Jahre früher von christlichen Gruppen gegründet worden war. Nur wenig nach der Namensgebung verließen die Lutheraner, die mittlerweile die Evangeliska Fosterlandsstiftelsen gegründet hatten, jedoch die die intensive Zusammenarbeit mit der Stadtmission so dass dann fast ausschließlich die Baptisten in der Stadtmission vertreten waren und die Lutheraner nur noch einen geringen Einfluss ausübten, der 1912 endgültig aufhörte, da die Lutheraner dann endgültig andere Wege  einschlugen.

Im Jahre 1912 entschied sich der Vorstand der Stadtmission auch dazu nach einem eigenen Gebäude für die verschiedenen sozialen Aktivitäten zu suchen, was dazu führte dass die Stockholms Stadsmission zwei Häuser am Stortorget kaufte, die nach einem Umbau im Jahre 1915 eingeweiht wurden und bis heute die zentralen Lokale und der Sitz der Stadtmission sind. Lediglich die Second Hand Shops und sekundäre Aktivitäten sind über ganz Stockholm verteilt.

Die Grundidee der Stockholmer Stadtmission ist, aufbauend auf eine christliche Einstellung, Stockholm zu einer menschlichen Stadt zu machen. Während sich die Arbeit der Stadsmission anfangs auf ältere Personen, Kranke und Kinder ausrichtete, helfen sie heute vor allem Obdachlosen, Alkoholikern und Drogenabhängigen bei ihrem Weg zurück in die Gesellschaft. In diesem Rahmen gründete die Stockholms Stadsmission nicht nur Beratungsstellen, Familienkolonien, Schulen und andere Einrichtungen in dieser Richtung, sondern auch kleinere Unternehmen, die dem Arbeitstraining von Langzeitarbeitslosen dienen und für diese einen erster Schritt zurück ins Berufsleben bietet.

Copyright: Herbert Kårlin

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