Sonntag, 23. November 2014

Reichsrat Mauritz Stensson Leijonhufvud

Auch wenn Mauritz Stensson Leijonhufvud bereits am 23. November 1607 im Alter von 48 Jahren auf Käggleholm in Närke starb, so spielte er unter Herzog Karl, dem späteren König Karl IX. eine bedeutende Rolle in der schwedischen Geschichte, die damit begann dass Leijonhufvud noch als Page im Jahre 1578 dem Herzog auf seiner Verlobungsreise nach Heidelberg folgte. Nahezu zwei Jahre lang blieb Leijonhufvud dann am Hofe von Ludwig VI. von der Pfalz um anschließend, vor seiner Rückkehr nach Schweden, noch Frankreich, Italien und Deutschland zu bereisen.

Unmittelbar nach seiner Rückkehr im Jahre 1584 wurde Mauritz Stensson Leijonhufvud dann von Herzog Karl im Kreise seiner Berater und im Reichsrat aufgenommen und erhielt mehrere bedeutende politische Aufgaben. Nur ein Jahr später schickte ihn Herzog Karl sogar als seinen persönlichen Vertreter zur Hochzeit des Königs Johan III., einer Aufgabe, der in den Folgejahren mehrere diplomatische Aufgaben als Abgesandter des Herzogs, unter anderem in Polen und in Holstein, folgen sollten.

Bald war Mauritz Stensson Leijonhufvud, der am 10. September 1559 auf Kärra zur Welt gekommen war, der engste Vertraute des Herzogs, in dessen Namen er 1592 auch dessen zweite Ehefrau, Christina von Holstein, an der Grenze zu Schweden empfing. Zwei Jahre bevor Herzog Karl zum König Schwedens wurde, war Leijonhufvud zum Reichsdrot aufgestiegen, dem höchsten Amt des Landes, was auch dazu führte, dass der Politiker während er Abwesenheit von Karl IX. im Jahre 1605 die gesamten Geschäfte des Königs in Schweden führte. Nach seinem plötzlichen Tode bezeichnete ihn der König als den klügsten und vornehmsten Vertreter des Reichsrates.


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Copyright: Herbert Kårlin

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