Mittwoch, 5. März 2014

Der schwedische Sängerin Lotta Engberg

Lotta Engberg, geborene Charlotte Pedersen, kam am 5. März 1963 in Överkalix in Norrbotten zur Welt. Ihre musikalische Neigung zeigte sich, als sie mit sechs Jahren von ihrem Großvater ein Piano erhielt. Als Engberg dann nach dem neunten Schuljahr ins Gymnasium in Karlstad wechselte, gab es für sie nur eine Wahl, nämlich die Musiklinie. Nach der Hochschulreife führte sie ihre Musikstudien an der Musikalischen Akademie in Stockholm fort, was 1987 dann der Beginn ihrer wirklichen Karriere war.

Bereits mit 17 Jahren begann Lotta Engberg ernsthaft an einer musikalischen Karriere zu arbeiten, wenn auch ohne Durchbruch, denn in der Regel wurde sie im Chor oder als Backgroundsängerin eingesetzt. Entsprechend oft wechselte sie daher auch die Tanzbands mit denen sie im nordischen Raum auf Tournee ging. Während Engberg 1984 mit den Herreys noch im Hintergrund auftrat, durfte die Sängerin Schweden 1987 mit Boogaloo vertreten, einem Song, der ursprünglich Fyra Bugg & en Coca Cola hieß, wegen der Werbewirkung jedoch nicht unter diesem Namen präsentiert werden durfte und auch einen geänderten Text bekam.

Im Jahre 1989 gründete Lotta Engberg mit ihrem damaligen Mann eine Tanzband, die einige Hits schuf, aber vier Jahre später war die Ehe und diese Tanzband am Ende und Engberg gründete eine neue Gruppe. Es folgten weitere Schlagerfestivals und im Jahr 2000 versuchte sie, gemeinsam mit Kikki Danielsson und Elisabeth Andreassen ein wiederholtes Mal die schwedische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest zu gewinnen, kam jedoch nur auf den dritten Platz. Nach einigen etwas weniger erfolgreichen Platten ließ Lotta Engberg dann ihre eigene musikalische Karriere im Schatten liegen und begann für Bingolotto zu arbeiten und seit 2004 präsentiert sie im Sommer die Künstler  beim Allsång på Liseberg in Göteborg. Ein Comeback mit Don’t Let Me Down während der Vorentscheidung des Melodifestivalen im Jahre 2012, im Duo mit Christer Sjögren, scheiterte.


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Copyright: Herbert Kårlin

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