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Montag, 4. März 2019

Magnus Brahe, der erste Präsident des Oberlandesgerichts

Magnus Brahe kam am 25. September 1564 auf Tynnelsö zur Welt und wurde ausschließlich zu Hause durch Privatlehrer unterrichtet. Seine Kenntnisse über andere Länder und ausländische Politik gewann Brahe vor allem durch seine zahlreichen Auslandsreisen, die er teilweise auch als Kammerherr des Königs Sigismund I. unternahm. Als sich das Verhältnis zwischen Sigismund und Herzog Karl verschlechterte, schlug sich Brahe, nach einigem Zögern, auf die Seiten von Herzog Karl, was wiederum dazu führte, dass er von beiden Seiten als Verhandlungspartner akzeptiert wurde, aber auch dazu, dass Brahe das Schloss Visingsborg erhielt.

Magnus Brahe gehörte nach seinem Verhandlungsgeschick, zum engsten Kreis um König Karl IX., so dass Brahe an allen wichtigen Ereignissen des Königshauses teilnahm und sich einen hohen Status schaffen konnte. Von Vorteil war dabei, dass sowohl Karl IX. als auch Brahe den Adelsstand als die wichtigste Gruppe im Reichstag betrachteten, gleichzeitig aber mehr zu individuellen Entscheidungen neigten. Die einzige etwas negative Entscheidung für Brahe war, dass ihn der König auch zum Regierungspräsidenten des Småland machte, also jenem Teil Schwedens, der sich am meisten gegen Dänemark verteidigen musste.

Gerade das Småland sollte für Magnus Brahe einige Probleme mit sich bringen, denn der folgende König, Gustav II. Adolf, beauftragte Brahe damit das Småland gegen die geplanten Angriffe des dänischen Befehlshabers Gert Rantzaus zu verteidigen, und dies mit Hilfe des gewöhnlichen Volkes. Auch wenn Brahe das Vordringen nur teilweise verhindern konnte, beauftragte ihn Gustav II. Adolf später auch Stockholm zu verteidigen und er machte Brahe zum obersten Richter des Oberlandgerichtes, eine der bedeutendsten Entscheidungen in der schwedischen Geschichte, denn Brahe schuf damit ein unabhängiges Rechtssystem, das Staat und Bürger respektierte. Magnus Brahe starb am 4. März 1633 als wohlhabender Mann auf seinem Gut.


4. März 1574: Stadthalter und Reichsrat Carl Carlsson Gyllenhielm
4. März 1799: Der schwedische Kanzleipräsident Ulrik Scheffer 
4. März 1824: Der schwedische Philosoph Carl Yngve Sahlin
4. März 1828: Erik Sjöberg und der Kampf gegen die literarischen Schulen
4. März 1882: Die sozialdemokratische Bewegung in Schweden
4. März 1882: Der schwedische Künstler Gunnar Widholm
4. März 1923: Margit Nordin und der Wasalauf (Vasaloppet) 
4. März 1931: Die schwedische Jazzsängerin Sonya Hedenbratt
4. März 1948: Elsa Brändström, der „Sibirische Engel“ aus Schweden

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 3. Februar 2019

Der Ritter und Reichsvorstand Sten Sture der Jüngere

Der Tod des Reichsvorstands Sten Sture des Jüngeren am 3. Februar 1520, im Alter von nur 27 Jahren, sollte die Geschichte Schwedens bedeutend verändern, denn als dieser Führer bei der Verteidigung Stockholms verletzt wurde, geriet das gesamte schwedische Heer in Panik und lediglich das Schloss konnte seine Witwe Kristina eine gewisse Zeit halten. Dieser Verlust führte nur Monate später zum Stockholmer Blutband, bei dem selbst die Leiche Sten Stures wieder ausgegraben wurden um mit den anderen Hingerichteten und zum Tode verurteilten Schweden verbrannt zu werden.

Sten Sture war 1492 oder auch 1493 als Sohne eines der mächtigsten Männer Schwedens des Geschlechts Natt och Dag zur Welt gekommen und wurde bereits als Sechsjähriger von König Hans zum Ritter geschlagen. Als sein Vater Svante Nilsson 1503 zum Reichsvorstand ernannt wurde, erhielt der Jugendliche die ersten militärischen Aufträge und wurde 1510 Schlossherr des Schlosses in Örebro, das er nur zwei Jahre später ganz in Besitz nahm. In dieser Zeit nahm der Ritter auch den Namen Sture an, um auszudrücken, dass er die Politik der Sturepartei wieder aufleben lassen wollte um den Bürokraten die Macht zu beschneiden.

Während seines kurzen Lebens konnte Sten Sture der Jüngere jedoch nur wenige seiner Ideen verwirklichen, da er ab 1517 ständig gezwungen war die Invasionen Dänemarks zu verhindern. Als 1518 der Unionskönig Kristian II. vor Stockholm an Land ging um die Hauptstadt Schwedens zu erobern, gelang es Sten Sture den Angriff zurückzuschlagen. Als jedoch zwei Jahre später der dänische Feldherr Otto Krumpen den Landweg Richtung Stockholm nahm, wurde der schwedische Feldherr bei der Schlacht bei Bogesund nahezu unmittelbar schwer am Knie verletzt und 10.000 Krieger verloren ihrer Führer. Per Schlitten wurde Sten Sture dann nach Strängnäs gebracht um von dort aus nach Stockholm transportiert zu werden, das jedoch nicht mehr lebend erreichte.


3. Februar 865: Sankt Ansgar, der Missionar Birkas, stirbt in Bremen
3. Februar 1636: Der schwedische Erzbischof Petrus Kenicius
3. Februar 1699: Jämtländer erhalten die schwedische Staatsbürgerschaft 
3. Februar 1816: Carl Olof Rosenius und die schwedische Freikirche
3. Februar 1828: Der schwedische Künstler Carl d'Unker
3. Februar 1886: Der schwedische Künstler Sigfrid Ullman
3. Februar 1916: Die schwedische Sängerin Margareta Kjellberg
3. Februar 1948: Henning Mankell und Kommissar Kurt Wallander
3. Februar 2011: Die schwedische Feministin Stina Sundberg 

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 24. März 2018

Die dänisch-schwedische Künstlerin Esther Gehlin

Esther Gehlin wurde am 24. März 1892 als Tochter eines Direktors als Esther Henriques in Kopenhagen geboren und wuchs daher auch in Dänemark auf. Gehlin hatte sich sehr früh für die Kunst entschieden und begann daher ab dem Alter von 16 Jahren eine entsprechende Ausbildung. Nach zwei Jahren an Technischen Schule in Kopenhagen wechselte Gehlin zur Königlichen Kunstakademie der dänischen Hauptstadt um, nach Abschluss des Studiums im Jahre 1915 einige Studienreisen zu unternehmen und sich mit den unterschiedlichen Kunstrichtungen und Kunstströmungen vertraut zu machen.

Bereits 1915 hatte Esther Henriques in Kopenhagen den schwedischen Künstler Hugo Gehlin kennengelernt, den sie am 1. Juni 1917 heiratete. Nach Ende des Ersten Weltkriegs machte das Ehepaar eine mehrjährige Studienreise nach Italien, insbesondere nach Ravenna und Assisi, was bereits 1921 zu einer ersten gemeinsamen Ausstellung in der Kunsthalle in Stockholm führte. Im Jahr 1922 zog das Paar dann nach Helsingborg, wo Esther Gehlin bis zu ihrem Tod am 23. Oktober 1949 ihr Studio hatte und ihre zahlreichen Ausstellungen vorbereitete, auch wenn die künstlerische Aktivität bis 1940 immer wieder die Unterstützung der Eltern Gehlins benötigte.

Während der ersten Jahre als Künstlerin malte Esther Gehlin insbesondere Landschaften und Stillleben, die sehr eng mit den dänischen Traditionen verknüpft waren, verewigte dann jedoch auch Landschaften der südschwedischen Küste. In den 40er Jahren ging Gehlin überwiegend zur Textilkunst über, wobei zahlreiche ihrer Werke dieser Epoche mit der Bibel verknüpft werden können. Das Ehepaar Gehlin war auch ein Stützpfeiler der Künstler aus der Umgebung Helsingborgs, denn ihre Villa in der Stadt wurde in kürzester Zeit ein Treffpunkt des gesamten kulturellen Lebens Helsingborgs.


24. März 1381: Katarina von Vadstena und der Namenstag Karins
24. März 1801: Der Erfinder Immanuel Nobel der Jüngere
24. März 1817: Fritz von Dardels schwedische Kulturgeschichte
24. März 1836: Die Opernsängerin Eufrosyne Abrahamson
24. März 1938: Die schwedische Künstlerin Ulrica Vallien
24. März 1948: Sigrid Hjertén, Malen bis zur Psychose
24. März 1975: Streik der Waldarbeiter in Schweden
24. März 1979: Die regionale schwedische Skånepartiet (Schonenpartei)
24. März 2005: Mare Kandre und der moderne Frauenroman Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 1. März 2018

Der Reichsrat Nils Gyllenstierna

Nils Gyllenstierna kam im Laufe des Jahres 1526 zur Welt und starb im Oktober 1601 auf Fågelvik bei Kalmar. Auch wenn der Name Gyllenstierna vor allem mit der Svenska Kyrkan verbunden wird, die er beim Uppsala Kyrkomöte am 1. März 1593 als Staatskirche festigte, so ist Nils Gyllenstierna auch der Stammvater des Adelsgeschlechtes Gyllenstierena und er war unter mehreren Königen der Stadthalter Smålands. Obwohl sich Gyllenstierna auch nicht aktiv in die Politik einmischen wollte, war er auch über sehr lange Zeit hinweg der bedeutendste Diplomat verschiedener Könige, der zahlreiche Krisen beilegen musste und dafür in die unterschiedlichsten Länder geschickt wurde.

Eine sehr bedeutende Rolle spielte Nils Gyllenstierna unter König Johann III., denn 1569 nahm er an den Friedensverhandlungen mit Dänemark teil, er spielte eine Rolle beim Frieden von Stettin und der König vertraute ihm 1570 den Oberbefehl über das gesamte Småland an. Im Jahr 1587 gelang es Gyllenstierna sogar, dank seiner diplomatischen Erfahrung, auch König Johann III. und seinen Bruder, Herzog Karl (Karl IX.), zu einem Vergleich zu bringen, der einen jahrelangen Streit beendete. Führten die Verhandlungen zu größeren Problemen, so griff Gyllenstierna zu einer sehr eigenen Diplomatie, denn er wurde krank bis sich das größte Problem von selbst gelöst hatte und er nur noch kleinere Probleme lösen musste.

Probleme traten für Nils Gyllenstierna im Grunde erst nach dem Tode des Königs Johan III. auf, da er dann ins Kreuzfeuer zwischen Herzog Karl und dem katholischen König Sigismund geriet, ein Problem, das ihm, zumindest vorübergehend, auch finanzielle Probleme brachte. Auch hier war es seine diplomatische Fähigkeit, und erneut eine längere Krankheit, die ihm die Gunst von Herzog Karl zurückbrachte, der Gyllenstierna, auch als König Karl IX., bis zu dessen Lebensende immer wieder um Rat fragte, auch wenn Gyllenstierna im Alter immer häufiger eine Krankheit vorschieben konnte um keine negative Antwort geben zu müssen.


1. März 1593: Die Kirchen-Versammlung (Kyrkomöte) von Uppsala
1. März 1638: Die erste schwedische Kolonie in Amerika
1. März 1836: Die Lehrerin und Schriftstellerin Charlotte Lindholm
1. März 1879: Der schwedische Künstler Johan Albin Johansson
1. März 1884: Der schwedische Schauspieler Harry Bergvall
1. März 1900: Ernst Alm, der Sieger des ersten Wasalaufs im Jahre 1922
1. März 1914: Tor Aulin, der Lehrer von August Strindberg
1. März 1918: Else Fisher, Regisseurin, Tänzerin und Schauspielerin
1. März 1929: Eine Straßenbahn, die mit Benzin fährt
1. März 1937: Lebenslängliche Haft für den Spion Stig Bergling

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 9. Mai 2017

Der Architekt und Künstler Egon Møller-Nielsen

Egon Møller-Nielsen kam am 9. Mai 1915 als Sohn eines Ingenieurs in Kopenhagen zur Welt, legte dort im Jahr 1934 sein Abitur ab und studierte anschließend drei Jahre lang Skulptur und Architektur an der dänischen Kunstakademie. In den Jahren 1938 und 1939 arbeitete Møller-Nielsen dann in einem Architekturbüro in Helsingfors (Helsinki), um jedoch bei Kriegsausbruch nach Stockholm zu ziehen und dort in einem Architekturbüro zu arbeiten, ohne jedoch seine künstlerische Ausbildung als Skulpteur ganz zur Seite zu lassen.

Auch wenn Egon Møller-Nielsen sowohl in Helsinki als auch in Stockholm auch als Architekt aktiv war, so waren seine Leistungen in diesem Bereich beschränkt, da sich Møller-Nielsen weitaus mehr für die Landschaftsarchitektur, insbesondere jedoch die Integration von Kunst im öffentlichen Milieu interessierte. Im Jahr 1949 schuf der Künstler daher im Humlegården in Stockholm die erste an Kinder gerichtete Skulptur, die den Namen Tufsen erhielt. In dieser rundlichen Skulptur, in der Kinder spielen konnten, brachte Møller-Nielsen gleichzeitig die Geschichte der Menschheit durch die Integration von Muscheln, Steinen und anderen Gegenständen unter, die vor allem die Fantasie der Kinder anregte.

Auch als Skulteur ging Egon Møller-Nielsen, der am 27. September 1959 in Stockholm starb, einen sehr eigenen Weg, der auch mit seiner Tätigkeit als Widerstandskämpfer während des Zweiten Weltkriegs zu tun hatte und ihn lange Zeit von seinen Künstlerfreunden in Dänemark abgeschnitten hatte. In zahlreichen seiner Werke sind daher Eindrücke dieser Zeit verarbeitet, die er, als Gegenpol, mit idyllischen, prosaischen Elementen verknüpft. Møller-Nielsen, der auch nach Kriegsende weiterhin in Schweden blieb und auch an der künstlerischen Zeitschrift Prisma mitarbeitete, war während der letzten beiden Jahre seines Lebens auch als Hautlehrer für Skulptur am Konstfack in Stockholm beschäftigt.


9. Mai 1767: Der Uhrmacher Jean Fredman bleibt der Nachwelt erhalten
9. Mai 1845: Der schwedische Erfinder Gustaf de Laval
9. Mai 1944: Lars Norén und die schwedischen Außenseiter
9. Mai 1945: Beda Hallberg und der Kampf gegen die Tuberkulose
9. Mai 1947: Penicillin in Schweden
9. Mai 1958: Das Moderne Museum (Moderna Museet) in Stockholm
9. Mai 2006: TV6, der Fernsehkanal für Männer bis 45

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 2. Januar 2017

Der schwedische Reichsvorstand Svante Nilsson

Svante Nilsson starb am 2. Januar 1512, als alternativer Todestag gilt auch der 31. Dezember 1511, auch Schloss Västerås. Seit acht Jahren war Nilsson bereits Reichsvorstand und, nach dem König, der mächtigste Mann Schwedens, der seine Macht trotz der Schwierigkeiten des Reiches behalten hatte, denn es herrschte ein Krieg mit Dänemark und der Handelsboykott machte dem schwedischen Reich schwer zu schaffen. Der Tod kam indes zur rechten Zeit, denn wenige Monate vorher war bereits bekannt geworden, dass sich Nilsson mehr um sein eigenes Wohl kümmerte als um jenes des Reiches und Gelder Schwedens für eigene Zwecke benutzt hatte. Der Sturz des Mächtigen war nahe und nur der Schlaganfall verschaffte ihm einen ehrenwerten Lebensabschluss.

Svante Nilsson war vermutlich 1460 auf Schloss Penningby im Uppland zur Welt gekommen und gehörte dem adeligen Geschlecht Natt och Dag an. Gegen 1490 entwickelte sich Nilsson zu einem erbitterten Feind von Sten Sture dem Älteren, was sogar dazu führte dass Nilsson sich König Hans anschloss um Sten Sture 1497 zu stürzen. Als sich die politische Lage jedoch veränderte, beteiligte sich Nilsson 1501 am Aufstand gegen König Hans, was wiederum Sten Sture seine Macht zurückgab. Diesem politischen Wandel wiederum verdankte es Nilsson dass er, nach dem Tod von Sten Sture, selbst zum Reichsvorstand Schwedens ernannt wurde.

Die politische Linie von Svante Nilsson ist bis heute nicht geklärt, denn als Reichsvorstand folgte er in ganzer Linie seinem Vorgänger und entmachtete die Opposition, die Nilsson selbst früher anführte. Von einer Friedenspolitik ging Nilsson voll auf die Linie der Kriegspolitik, er verstärkte das Militär und ging mit Lübeck ein Bündnis gegen Dänemark ein. Aber selbst als Kriegsherr lässt Nilsson Fragen offen, denn nach einem legendären Sieg während des Russischen Krieges (1495 - 1496) beging der Heerführer Fahnenflucht, nur um seine Opposition zu Sten Sture zu zeigen, und auch wirtschaftlich errang Svante Nilsson kein positives Ergebnis für Schweden.


2. Januar 1296: Das Upplandslagen, schwedische Gesetze des Mittelalters
2. Januar 1749: Der Bischof und Sprachforscher Carl Gustaf Nordin
2. Januar 1824: Die Morgenzeitung Stockholms Dagblad 
2. Januar 1895: Folke Bernadotte wird in Israel ermordet
2. Januar 1909: Der schwedische Künstler Ivar Arosenius 
2. Januar 1926: Gustaf Lagerheim, der Gründer der Pollenanalyse
2. Januar 1974: Wärme, Öl und Benzin werden in Schweden rationiert
2. Januar 2000: Die Stabkirche in Skaga wird durch einen Brand zerstört

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 13. Dezember 2016

Der Frieden von Stettin

Am 13. Dezember 1570 endete der siebenjährige nordische Krieg mit dem Frieden von Stettin, ein Krieg, der 1563 ausgebrochen war da Schweden seine Unabhängigkeit behalten wollte, die vom dänischen König Kristian III. bedroht schien. Dänemark war unzufrieden mit der Auflösung der Kalmarer Union und der dänische König hatte die drei Kronen, die das schwedische Reich repräsentierten, in sein eigenes Wappen aufgenommen, was von Schweden so interpretiert wurde dass Kristian III. Schweden angreifen wolle. Schweden war dem Angriff vorausgegangen und hatte daher 1563 Dänemark, Lübeck und Polen angegriffen.

Schweden hatte bei seinem Krieg natürlich auch den Hintergedanken Gotland und einige strategisch wichtigen Regionen Schwedens, die zu jener Zeit zu Dänemark gehörten, zurückerobern, unter anderem Skåne (Schonen) und das Halland. Als im September 1570 dann vom deutsch-römischen Kaiser Maximilian II. die Friedensverhandlungen in Stettin, im heutigen Polen, eingeleitet wurden, war allerdings kaum an entsprechende Forderungen zu denken, denn die Gegner hatten kaum Erfolge erzielt, jedoch starke Schäden erlitten und in Schweden war es zudem zu einem Regierungswechsel gekommen. Die Friedensverhandlung schien daher 1570 die einzige sinnvolle Lösung zu sein.

Wenn man beim Frieden von Stettin von einem Verlierer reden kann, so war dieser Verlierer Schweden, denn auch wenn die Grenzen erhalten blieben, die bereits vor Kriegsbeginn existierten, so durfte Dänemark  vorübergehend weiterhin die schwedischen drei Kronen in ihrem Wappen behalten, Schweden musste Dänemark für die Rückgabe des Schlosses Älvsborg bei Göteborg 150.000 Taler bezahlen und verlor zudem das Recht auf ein Handelsmonopol im Estland. Als kleinen Ausgleich erhielt Schweden lediglich die Zollfreiheit im Öresund, was jedoch sehr viele Vorteile mit sich brachte. Offiziell sollte Schweden auch 70.000 Taler Entschädigung an Lübeck bezahlen, was jedoch nie erfolgte.


13. Dezember 1533: König Erik XIV, der Nachfolger von Gustav Vasa
13. Dezember 1621: Katarina Stenbock und der schwedische König Gustav Vasa
13. Dezember 1638: Katarina Vasa und der Übergang in ein neues Königsgeschlecht
13. Dezember 1905: Der Schauspieler und Theaterdirektor Pierre Deland
13. Dezember 1810: Das Karolinska Institut in Solna bei Stockholm
13. Dezember 1881: Anders Österling, der Landschaftsdichter Skånes
13. Dezember 1927: Lucientag und Lucienfest in Schweden
13. Dezember 1939: Schweden bekommt eine Sammelregierung (samlingsregering)

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 5. März 2016

Der schwedische Künstler Carl Gustaf Pilo

Carl Gustaf Pilo wurde am 5. März 1711 als Sohn des Künstlers Olof Pilo auf Gut Göksätter bei Nyköping geboren und begann im Alter von 12 Jahren eine Lehre als Maler. Als Geselle reiste Pilo dann im Jahre 1734 nach Deutschland, kehrte jedoch nach zwei Jahren zurück nach Schweden um unter Olof Arenius ein Jahr lang die Porträtmalerei an der Kunstakademie zu studieren. Nach einem weiteren kurzen Aufenthalt in Deutschland, wo er sich vor allem für die Malerei Rembrandts interessierte, ließ sich Pilo in Skåne (Schonen) nieder.

Carl Gustaf Pilo verbrachte drei Jahre lang in Skåne und fertigte dort zahlreiche Porträts des dortigen Adels an. Im Anschluss daran ging der Künstler nach Kopenhagen und kam in den Dienst des dortigen Königshauses. In diesem Rahmen malte Pilo auch die Gemälde des Königs Fredrik V. und von Königin Louise. Bei diesen Gemälden wendet der Künstler erstmals eine neue Technik an und arbeitet mit Gegenlicht und Schatten, eine Technik, die in den kommenden Jahren ein typisches Zeichen des Künstlers werden. In den Folgejahren kamen allerdings auch warme und leuchtende Farben hinzu, die seinen Gemälden eine starke Wärme verleihen.

Auch wenn Carl Gustaf Pilo in Dänemark als Hofmaler und zeitweise Direktor der dortigen Kunstakademie sehr angesehen war, kam mit dem Staatsstreich des schwedischen Königs Gustav III. im Jahre 1772 der Fall, denn ab diesem Zeitpunkt waren Schweden nicht mehr sehr gerne gesehen im Nachbarland und letztendlich wurde auch Pilo des Landes verwiesen und musste nach Schweden zurückkehren. Das schwedische Königshaus sah für den Künstler keine Anwendung, verlieh ihm jedoch nach einigen Jahren eine königliche Pension, die ihm das Überleben garantierte.


5. März 1618: Prinz Johan verzichtet zweimal auf die schwedische Krone
5. März 1856: Die erste Dampflok zwischen Örebro und Ervalla
5. März 1864: Filip Månsson und die öffentliche Kunst Schwedens
5. März 1867: Carl Cederström, vom Landwirt zum Flugpionier
5. März 1922: Der Vasalauf oder Wasalauf in Schweden
5. März 1953: Katarina Frostenson und die dunkle moderne Lyrik Schwedens
5. März 1963: Die schwedische Sängerin Lotta Engberg
5. März 1963: Ludde Gentzel, der Optimist des schwedischen Radios

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 11. Februar 2016

Der Beginn des Großen Nordischen Krieges

Am 11. Februar 1700 brach, völlig überraschend für König Karl XII., der Große Nordische Krieg aus, der dazu führen sollte, dass Schweden seine Großmachtstellung an Russland abgeben musste und Schweden endgültig nach Norden abgedrängt wurde. Dabei war dieser Krieg vorherzusehen, denn um diese Zeit wollten mehrere Länder die schwedische Macht brechen, was nur dadurch verzögert worden war, dass sich die Schweden feindlich gesinnten Länder nicht früher einigen konnten und das Militär Schwedens als sehr schlagkräftig galt.

Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts hatten sich dann jedoch Friedrich IV. aus Dänemark, August II. aus Sachsen-Polen und Peter I. aus Russland zusammengeschlossen, auf Bestreben Dänemarks, das zum einen die beim Frieden in Roskilde verlorenen Gebiete zurückerobern wollte, zum anderen die Macht Schleswig-Holstein-Gottorps brechen wollte, einem der mächtigsten Verbündeten Schwedens. Die Alliierten Dänemarks waren gut gewählt, denn August II. strebte nach einer Vormacht Osteuropas und der Tsar Peter I. wollte die Ostsee erreichen und gleichzeitig die schwedische Zolldominanz auf dem Binnenmeer aufheben.

Den Großen Nordischen Krieg leitete August II. ein, als er im Februar 1700 Riga angriff. Auch wenn dieser Angriff von Erik Dahlbergh abgewehrt werden konnte, so griffen nun England, die Holländer und Hannover, auf schwedischer Seite, in den Krieg ein und zwangen Dänemark zu intensiven Verhandlungen mit den eigenen Verbündeten. Bereits im März 1700 zog Dänemark dann erfolgreich gegen Schleswig-Holstein-Gottorp und im August eroberte Peter I. das Ingermanland und belagerte Narva. Der Große Nordische Krieg, der über 21 Jahre dauern sollte, war damit, innerhalb nur weniger Monate, auf sehr breiter Front im Gange.

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Samstag, 30. Januar 2016

Über das Eis und den Großen Belt zum Frieden von Roskilde

Nach dem Frieden in Brömsebro hatte Dänemark nur eines im Sinne, seine an Schweden verlorenen Gebiete zurückzuerobern, aber da Schweden immer stärker wurde, wartete Dänemark auf einen günstigen Moment, der sich ab 1657 zeigte, denn Schweden hatte an mehreren Fronten zu kämpfen und wenn sich auch Österreich in den Krieg einschalten sollte, so war von dänischer Seite ein Angriff denkbar. Allerdings hatte auch Karl X. Gustav dieses Problem erkannt und wollte Dänemark noch rechtzeitig in seine Schranken weisen, und er wartete ebenfalls auf einen günstigen Moment, denn auch wenn es ihm noch 1657 gelungen war Fredriksodde einzunehmen, so war die Gefahr nur gebannt wenn er auch Fünen und Seeland einnehmen konnte, die der Weg zu ganz Dänemark waren.

Danach kam jedoch der Winter, die Flotte war damit nicht mehr einzusetzen und um Dänemark einzunehmen, hatte Karl X. Gustav nur eine Chance, möglichst unbemerkt über das Wasser nach Dänemark zu gelangen und den Feind zu überrumpeln. Und hierfür gab es nur eine einzige Chance, nämlich über da Eis zu kommen. Als am 30. Januar 1658 das Eis endlich dick genug war, machte sich die Armee des schwedischen Königs auf den Weg über den kleinen Belt und gelangte mit relativ geringen Verlusten nach Fyn (Fünen). Die Überraschung war gelungen und die Dänen auf Fyn mussten sich nach kurzen Kämpfen ergeben. Aber noch war der Große Belt ein Hindernis, zumal das Eis hier weitaus weniger trug als jenes über den Kleinen Belt.

Am 5. Februar 1658 war es dann endlich so weit dass auch das Eis über den Großen Belt, zumindest an einer strategisch interessanten Stelle, dick genug war um Fußsoldaten und Reiterheer den Weg nach Själland (Seeland) zu ermöglichen. Diese Taktik des schwedischen Königs machte es dem dänischen Heer unmöglich sich vorzubereiten und schon am 13. Februar des gleichen Jahres standen die Schweden vor Kopenhagen und Dänemark musste kapitulieren und Friedensverhandlungen einleiten. Dieser Weg über das Eis brachte Schweden den endgültigen Sieg, der Dänemark letztendlich ein Drittel seines Reiches kostete, und nur wenige Tage später kam es zum Frieden von Roskilde, der die heutigen Grenzen Schwedens schuf.

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 24. Januar 2016

Die schwedische Künstlerin Hellewi Kullman

Hellewi Kullman wurde am 24. Januar 1861 als Tochter eines Richters in Göteborg geboren. Als Jugendliche begann Kullman an der Göteborgs Musei Rit- och Målarskola die Grundlagen der Malerei zu erlernen um anschließend ihr Studium an der Göteborger Kunsthochschule Valand fortzusetzen. Kullmans Lehrer bei Valand war Carl Larsson, der zwar als einer der Opponenterna als Revolutionär in der Kunst galt, weibliche Schüler jedoch pauschal aus faul, unbegabt und minderwertig betrachtete, die keine Zukunft als Künstler hatten.

Im Jahre 1894 ging Hellewi Kullman nach Paris und lernte dort unter Henri Gervex die Porträtmalerei, unter Denys Puech die Skultur und unter Alfred Roll die Pastelltechnik. Alle drei Lehrer unterrichteten an der Académie Juline, die als erste Kunstschule Frauen auch nach Nacktmodellen malen ließ und die die Société Nationale des Beaux-Arts gründeten, die in ihrem Salon auch ausländische Künstler und Frauen akzeptierte und daher für Kullman ein Sprungbrett bildete, sie aber auch mit den modernsten Strömungen der Kunst vertraut machten.

Hellewi Kullman, die am 19. April 1903 an einer Gehirnentzündung in Göteborg starb, gehörte mit zu den wenigen Künstlerinnen, die um 1900 in der dänischen Künstlerkolonie Skagen aktiv war und sich dabei einen Platz in einer Domäne der Männerdominanz schuf. Da sehr viele Gemälde, die Kullman in Skagen schuf, nicht datiert sind, ist ungewiss wie viele Sommer sie dort verbrachte und in welchem Jahr welches Bild entstand. Die Gemälde von Hellewi Kullman befinden sich nahezu alle in Privatbesitz und selbst im Skagen Museum in Dänemark sucht man vergebens nach einem Werk der Künstlerin, da im gesamten skandinavischen Raum Frauen in jener Epoche sehr selten als Künstlerinnen anerkannt wurden. Bis heute ist Kullman in Schweden nur einem kleinen Kreis an Kunstliebhabern ein Begriff.

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 20. Oktober 2015

Der schwedische Künstler Ingel Fallstedt

Ingel Fallstedt kam am 20. Oktober 1848 als Sohn eines an der Reichsbank beschäftigten höheren Beamten auf die Welt und machte nach seiner Grundschule erst einmal eine Ausbildung als Agronom, die er 1869 mit erfolgreichem Examen beendete. Bevor Fallstedt dann 1872 seiner Berufung folgte und ein Kunststudium an der Stockholmer Kunstakademie begann, arbeitete er noch einige Jahre als Buchhalter. Nach zwei Jahren Kunstakademie setzte Fallstedt seine Studien erst in München und anschließend in Paris und Rom fort um erst 1881 wieder nach Schweden zurückzukehren und dort am Künstlertreffen in Göteborg teilzunehmen und sich der Bewegung der Opponenten anzuschließen. 1886 wurde der Künstler auch in den Künstlerverband gewählt.

Bereits 1883, zwei Jahre nachdem der Skulpteur nach Schweden zurückgekehrt war, gingen bereits die ersten großen Bestellungen des dänischen Königshauses beim Künstler ein und er erstellte einige der bedeutendsten Büsten verschiedener Mitglieder der königlichen Familie. Da es Ingel Fallström gelang die wichtigsten Eigenart seiner Modelle in den Skulpturen zu fangen, folgten anschließend auch zahlreiche Aufträge aus Schweden und Fallstedt entwickelte sich in nur wenigen Jahren zu einem der gesuchtesten Skulpteure des Nordens. Leider hatte der Künstler keinerlei Geschäftssinn und hatte keinerlei Beziehung zu Geld, so dass es ihm dennoch nie gelang mit seiner Kunst reich zu werden.

Als man im Jahre 1896 eine Künstler suchte, der eine Statue von John Ericsson schaffen sollte, beteiligte sich Ingel Fallström und erhielt den Auftrag. Da der Künstler jedoch immer nur an Büsten gearbeitet hatte und Göteborg eine gesamte Skulptur wünschte, kämpfte Fallström nicht nur mit der Ausarbeitung des Werkes, sondern auch mit der permanenten Kritik an seinem Können. Als die Skulptur dann fertiggestellt war und an die Gießerei geschickt wurde, nahm sich der Künstler am folgenden Tag, dem 13. Mai 1899, in seinem Zimmer in Kopenhagen das Leben und wurde am folgenden Morgen tot von der Ehefrau gefunden. Ob sich der Künstler gedemütigt sah, sich das Leben aus Angst vor einer Krankheit nahm oder ein anderen Grund dazu führte, wurde nie geklärt. Sehr viele Werke Fallströms findet man heute im Nationalmuseum in Stockholm und im Kunstmuseum in Göteborg.


20. Oktober 1650: Kristina wird zur Königin von Schweden gekrönt
20. Oktober 1852: Der schwedische Künstler Axel Otto Mörner
20. Oktober 1914: Der schwedische Künstler Arne Jones
20. Oktober 1940: Der schwedische Architekt Gunnar Asplund
20. Oktober 1978: Der Tod des schwedischen Rennfahrers Gunnar Nilsson

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Freitag, 16. Oktober 2015

Ängelholm erhält die Stadtrechte

Am 16. Oktober 1516 verlieh der dänische König Kristian II. Engelholm (heute Ängelholm) in Skåne (Schonen) die Stadtrechte, verbunden damit, dass Båstad seine Stadtrechte verlor und die Bewohner von Lundertun in die neu gegründete Stadt ziehen mussten. Ziel davon war ein weiteres Handelszentrum an der Küste zu schaffen, auch wenn dieses Bestreben nur von kurzer Dauer war, da Kristian III. im Jahre 1547 die Stadtrechte zurückzog und die wohlhabenden Bürger der Stadt zwang in das befestigte Landskrona zu ziehen. Die neue Stadt ging daher zurück zum Status eines Köping von relativ geringer Bedeutung.

200 Jahre lang sollte Ängelholm eine kleinere Ansiedlung mit einigen kleinen Händlern und Handwerker bleiben und sowohl im Siebenjährigen Nordischen Krieg, während der Krieges von Gustaf Horn und auch während des Schonischen Krieges in die Auseinandersetzungen zwischen Schweden und Dänemark geraten. Noch 1678 brannten die Dänen Ängelholm bis auf drei Häuser und die Kirche ab und das Abholzen des Strandstreifens führte letztendlich noch dazu, dass selbst die Landwirtschaft brach lag und der Sand immer mehr Überhand gewann. Erst 1730 bewilligte der schwedische Reichstag dann Ängelholm Gelder um den Sand zu bändigen und die Bewachsung des Küstenstreifens wieder zu ermöglichen.

Der letzte Schlag vor dem Neubeginn Ängelholms kam im Jahre 1740, als ein neuer Brand große Teile des Ortes vernichtete. In dieser Zeit kam jedoch ein Händler namens Frick nach Ängelholm, der dort bei der Entwicklung einer neuen Stadt helfen sollte. Frick ließ sich von Ängelholm verführen und blieb nicht nur Bürger des Ortes, sondern errichtete dort auch eine Tabakspinnerei. Nun kamen auch andere größere Händler und Industrielle um aus dem vergessenen Ort wieder einen blühenden Handels- und Industrieort zu machen. Im Jahre 1767 hatte sich Ängelholm dann so weit erholt, dass dem Ort erneut die Stadtrechte verliehen wurde.


16. Oktober 1820: Gillis Bildt als Ministerpräsident Schwedens
16. Oktober 1901: Erste schwedische Antarktisexpedition
16. Oktober 1946: Die schwedische Hofdame Ebba Munck af Fulkila
16. Oktober 1946: Ulf Ivar Nilsson und die gezeichnete Gesellschaftskritik
16. Oktober 1955: Eine Volksabstimmung zur Frage des Rechtsverkehrs
16. Oktober 1983: Die schwedische Sängerin Loreen

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Dienstag, 1. September 2015

Der Malmö recess, das Ende des Befreiungskrieges

Auch wenn der sogenannte Malmö recess (Vertrag von Malmö) vom 1. September 1524 nie ratifiziert wurde und Schweden dieses Abkommen damals sogar als Verlust betrachtete, so änderte das geplante Abkommen die schwedische Geschichte auf nachhaltige Weise, denn das Treffen zwischen dem neu ernannten schwedischen König Gustav Vasa und dem neu gekrönten dänisch-norwegischen König Fredrik I. beendete den Freiheitskrieg Gustav Vasas, der durch das Abkommen international als König Schwedens anerkannt wurde und der recess setzte den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Nachbarreichen ein Ende.

Gustav Vasa war zu den Verhandlungen zum Malmö recess persönlich, wenn auch im Beisein einiger wichtiger Geiseln, nach Dänemark gekommen, obwohl vereinbart war, dass Vertreter der Hanse aus Lübeck über den Zwist zwischen Schweden und Dänemark entscheiden sollten. Noch in Malmö musste der schwedische König dann offiziell auf seinen Anspruch auf Skåne (Schonen) verzichten und sich aus Schweden und Gotland zurückziehen, aber noch war die Zukunft des Bohuslän und auch die Zukunft Gotlands in den Händen der Hanse, die allerdings kaum neutral betrachtet werden konnte, da Dänemark schließlich die Schiffsrouten längs der schwedischen Süd- und Ostküste beherrschte, die für den Handel der Hanse unumgänglich waren.

Auch wenn Lübeck nie zu einem Schiedsspruch kam und Gustav Vasa nach dem Vertrag nach wie vor nicht über das gesamte heutige Schweden regieren durfte, so hatte der schwedische König mit dem Vertrag von Malmö (Malmö recess) zwei wichtige Punkte besiegelt, denn Fredrik I, verzichtete auf Stockholm und einen Krieg mit Schweden und es war Gustav Vasa ebenfalls gelungen die Union von Kalmar (Kalmarunionen) zu beendet, was seine Stellung in Schweden maßgeblich verbesserte. Die große Vereinigung Schwedens sollte Gustav Vasa allerdings nicht mehr erleben, denn erst der Frieden von Roskilde und der Malmö recess des Jahres 1662 vereinten auch Skåne und Blekinge endgültig mit Schweden.


1. September 1145: Die Kathedrale in Lund wird eingeweiht
1. September 1526: Katarina Jagellonica, Königin von Schweden
1. September 1625: Ein Großbrand in Stockholm ändert die Stadtplanung
1. September 1736: Schweden und Sveriges rikes lag, Grundlagen der Gesetze
1. September 1882: Gunnar Bohman, mit der Laute zum Weltruhm
1. September 1913: Anders Bjurholm und die schwedischen Bierflaschen
1. September 1958: Keith Cederholm und der Aufreißermord in Malmö
1. September 1971: Gunnel Linde und der Kinderhilfsverein BRIS
1. September 1977: Umweltskandal in Skåne

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 14. Januar 2015

Der Kieler Frieden einigt Schweden und Norwegen

Als sich Schweden im Jahre 1813 entschied während des Krieges gegen Napoleon seinen Nachbarn Dänemark anzugreifen, das auf der Seite Napoleons kämpfte, sollte der schwedische Thronfolger Karl Johan (Karl XIV. Johan) die Geschichte des Nordens grundsätzlich ändern, denn der schnelle Sieg gegen die dänische Armee zwang den Gegner beim Kieler Frieden am 14. Januar 1814 seine Union mit Norwegen aufzugeben und Norwegen an Schweden abzugeben, was zum Beginn der schwedisch-norwegischen Union wurde, die erst 1905 wieder zu Ende ging.

Nach dem Friedensvertrag in Kiel, der für Dänemark finanziell von großem Vorteil war, sollte vor allem Norwegen, gegen eine entsprechende Entschädigung, für immer an Schweden fallen. Aber auch wenn der schwedische König nach diesem Vertrag Norwegen vorstehen sollte, so sah der Friedensvertrag auch vor dass Norwegen zahlreiche Privilegien erhalten solle und über seine eigenen Gesetze verfügen dürfe. Schweden wollte auf diese Weise ein relativ selbständiges Norwegen schaffen, das sich dadurch jedoch verpflichtet dazu fühlte seinem Partner Schweden Dankbarkeit zu zeigen.

Aber auch wenn der Kieler Frieden bereits am 14. Januar unterzeichnet wurde und anschließend erst in Stockholm und am 7. Februar 1814 auch in Kopenhagen nochmals bestätigt wurde, so konnte der Vertrag erst am 7. August des gleichen Jahres endgültig als abgeschlossen gelten, denn der dänische Stadthalter Christian Fredrik wollte Norwegen nicht an Schweden abtreten und erreichte es sogar dort zum König gekrönt zu werden. Erst nachdem Schweden am 26. Juli 1814 auch Norwegen angegriffen hatte und nach wenigen Tagen besiegt hatte, konnten die Bedingungen des Friedensvertrages endgültig in Kraft treten.


14. Januar 1794: Erik Sjöberg und der Kampf gegen die literarischen Schulen 
14. Januar 1864: Waldemar Bülow, Verleger und Politiker 
14. Januar 1912: Ein Kreuzer für Kriegszwecke aus privaten Mitteln 
14. Januar 1928: Lars Forssell und die Nachkriegsliteratur Schwedens 
14. Januar 1963: Ingmar Bergman wird Chef des Dramaten in Stockholm
14. Januar 1996: Der schwedische Künstler Axel Wallenberg
14. Januar 2006: Der Mord an einem Jungen bringt ein neues Gesetz 
14. Januar 2011: Sun Axelsson, die Welt der Diktaturen und der Bekenntnisroman

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Sonntag, 17. August 2014

Die Schlacht bei Halmstad (Schlacht bei Fyllebro)

Die Schlacht bei Halmstad, auch als Schlacht bei Fyllebro bezeichnet, am 17. August 1676 gilt als die entscheidende Schlacht während des Schonischen Krieges zwischen Schweden und Dänemark. In der Tat handelte es sich auch um den letzten Kampf, der im Halland zwischen den beiden Ländern ausgetragen wurde. Obwohl die Schlacht bei Halmstadt keine bedeutende militärische Leistung war und den Skånska Kriget (Schonischer Krieg) nicht beendete, so gab der Sieg dem schwedischen Heer ein bedeutendes Selbstvertrauen, das teilweise auch für die kommenden Erfolge verantwortlich war.

Die Situation der Schweden war noch kurz vor der Schlacht bei Halmstad problematisch, da nicht nur Dänemark im Halland kämpfte, sondern auch Norwegen Göteborg angegriffen hatte und sich im Grunde mit den Dänen vereinen wollte um Schweden endgültig den Zugang zum Meer zu verwehren. Nur kurz zuvor hatte Karl XI. zudem eine Niederlage bei Öland erlebt, der Dänemark die Vormacht über die Ostsee gegeben hatte. Gleichzeitig waren die Dänen auch in Skåne am Vormarsch und die schwedischen Truppen mussten sich immer weiter zurückziehen. Die Moral der Soldaten lag daher nahezu am Boden als ein neuer Kampf auf sie wartete.

Die Schlacht bei Halmstad entschied sich im Grunde bereits beim ersten Angriff der Schweden, denn die dänischen Führer überschätzten die schwedischen Stärken und wählten daher statt dem Angriff eine Verteidigungsstellung. Nur deswegen konnte Schweden auf die Verstärkung warten und griff erst dann tatsächlich an als sie in der Übermacht waren. Erneut beurteilten die Dänen die Lage falsch, denn natürlich hatten ihre Späher mittlerweile erkannt, dass die ursprüngliche Kavallerie relativ klein war. Als daher der dänische Befehlshaber Duncan letztendlich doch zum Angriff überging, kam die von Schween erwartete Verstärkung und Schweden konnte das dänische Heer nun zurücktreiben. Als dann auch die Hilfe der Norweger ausblieb, konnte sich Dänemark an dieser Front nur geschlagen geben.


17. August 1473: Nya Lödöse, ein Vorläufer der Stadt Göteborg
17. August 1801: Fredrika Bremer, ein Pionier der schwedischen Frauenbewegung
17. August 1850: Siri von Essen, die stärkste Frau Strindbergs
17. August 1908: Laura Fitinghoff, Kinderbücher aus Nordschweden
17. August 1908: Laura Fitinghoff, Literatur gegen Schundliteratur
17. August 1995: Der Mord an John Hron bewegt Schweden

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Mittwoch, 21. Mai 2014

Knut der Heilige verleiht Helsingborg die Stadtrechte

Helsingborg zählt heute zu einer der ältesten Städten Schwedens, wobei archäologische Funde belegen, dass es im Raum der heutigen Stadt bereits während der Wikinger eine Siedlung gab. Erstmals schriftlich genannt wird Helsingborg im Jahr 1070, als der deutsche Bischof Adam von Bremen die Bewohner des Nordens als grausame Barbaren beschrieb, eine Meinung, die noch heute viele Gewchichtswissenschaftler übernehmen, jedoch nichts anderes als Vorurteile sind und dabei hilft die Wikinger als mörderische Piraten zu beschreiben.

Die Bedeutung Helsingborgs in der ältesten nordischen Geschichte beruht vermutlich bereits darauf, dass sich hier die engste Stelle des Öresund befindet und Helsingborg zu dieser Zeit fest in dänischer Hand war und ein schneller Zugang nötig war. Skåne, und damit auch Helsingborg, wurde erst mit dem Frieden von Roskilde im Jahre 1658 schwedisch. Genau genommen wurde Helsingborg daher von den Dänen und nicht von den Schweden gegründet. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass die Stadtrechte, die schriftlich bis zum 21. Mai 1085 zurückreichen, vom dänischen König Knut dem Heiligen ausgefertigt wurden.

Knut der Heilige, auch als Knut IV. bezeichnet, gehörte zu jenen Königen, die von einem Grossdänemark träumten und daher als Kriegskönig bezeichnet werden kann. Dass Knut IV. heilig gesprochen wurde, beruht im Grunde nur darauf, dass seine Erben unmittelbar alles in die Wege setzten um den König nach seinem Tod unsterblich zu machen und ein unbekannter Mönch eine Legende verfasste, die den König zu einem Märtyrer machte. Wenn man in Schweden vom Knutdagen spricht, der jedes Jahr auf den 13. Januar fällt, so hat dies nichts mit dem Heiligen Knut zu tun, der vor allem von der römisch katholischen Kirche gefeiert wird, sondern man bezieht sich auf Knut Lavard, einen Neffen des Königs, der neben Olav dem Heiligen, einer der populärsten Personen des nordischen Mittelalters war.


21. Mai 1742: Lars Roberg, der Gründer des Akademiska Sjukhuset
21. Mai 1751: Gudmund Jöran Adlerbeth und die gustavianische Epoche Schwedens
21. Mai 1800: Carl August Ehrensvärd, ein Admiral als Künstler
21. Mai 1894: Der schwedische Künstler Kurt Jungstedt
21. Mai 1949: Björn Ranelid, die Selbstüberzeugung in Person
21. Mai 1975: Marit Bergman und die Popkolonie für Mädchen
21. Mai 2010: Die schwedische Sängerin Anna-Lena Löfgren

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Donnerstag, 27. März 2014

Die schwedisch-dänische Konvention von 1794

Während des Ersten großen Koalitionskrieges von 1792 und 1797 war die Gefahr bedeutend, dass auch die nordischen Länder mit in die Auseinandersetzungen verstickt wurden, was Dänemark und Schweden mit Hilfe der Konvention vom 27. März 1794 vermeiden wollten, auch wenn es den beiden Ländern dabei weniger darum ging die Teilnahme am Krieg zu vermeiden, sondern darum, dass der Handel fortgesetzt werden konnte. Für Schweden bedeutete es zudem, dass damit Russland, zumindest 15 Jahre lang, davon abgehalten wurde, das schwedische Finnland anzugreifen.

Der Vertrag mit 14 Punkten zielte sowohl auf einen gemeinsamen Handel, als auch eine gemeinsame Verteidigung der beiden Länder, was natürlich bedeutete, dass der Schutz der Ostsee im Vordergrund stand und sich beide Ländern dazu verpflichteten Handelsfahrten mit gemeinsamen Kriegsschiffen zu begleiten. Ausgenommen von dieser Konvention waren allerdings die Staaten, die Schweden und Dänemark in Deutschland besaßen, da diese mit größter Wahrscheinlichkeit in kriegerische Handlungen verstrickt werden sollten.

Die gemeinsame Verteidigung und der Bau von Fregatten, die in der Konvention von 1794 vorgesehen waren, gehörten in gewisser Weise bereits zu früheren Plänen der beiden befreundeten Länder und scheiterten bis dahin an der finanziellen Lage Schwedens. Auch nach Abschluss des neuen Freundschaftsvertrages hatte Schweden kaum die Mittel Schiffe bauen zu lassen. Dieses Manko wurde nun jedoch dadurch ausgeglichen, dass der König private Geldgeber suchte denen die Ehre und die Selbständigkeit Schwedens wichtig waren. In der Tat wurden dadurch jedoch Adelige und Wirtschaftsunternehmer indirekt dazu gezwungen Anteile an der Kriegsmarine zu erwerben.


27. März 1805: Johan Murberg und der Erfolg der schwedischen Sprache
27. März 1873: Der schwedisch-amerikanische Künstler David Edström
27. März 1904: Der erste Golfclub in Stockholm 
27. März 1940: Der schwedische Freiwilligen-Verband 
27. März 1942: Laila Westersund, eine Karriere mit bereits vier Jahren 
27. März 1966: Ragnar Josephson wird in Lund verewigt 
27. März 1966: Ragnar Josephson, von der Poesie bis ins Dramaten

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Der Botanaische Garten in Göteborg

Sonntag, 23. Februar 2014

Magnus Stenbock stirbt in dänischer Haft

Magnus Stenbock. Der am 12. Mai 1665 geboren wurde, gehört zu jenen Männern der schwedischen Geschichte, die durch ihre Leistungen zu größten Ehren kamen, aber durch ihren Fanatismus und ihre Überheblichkeit stolperten. Für Magnus Stenbock bedeutete dies, dass er am 23. Februar 1717 im Alter von 51 Jahren in einem dänischen Verlies unter den übelsten Verhältnissen starb. Auf Grund seiner Leistungen für Schweden wurde jedoch sein Leichnam nach Uppsala gebracht um dort in der Kathedrale beerdigt zu werden. In Helsingborg findet man selbst eine Ritterstatue des Feldherren, was extrem selten ist für Schweden, da dort normalerweise nur Könige zu Pferde abgebildet wurden.

Der Aufstieg von Magnus Stenbock begann nach einigen Reisen in den Jahren 1684 und 1685 nach Holland und Frankreich, als er sich entschied in den militärischen Dienst einzutreten. Auf Grund seiner Reisen wurde er von Karl XI. 1688 an der Spitze einer Hilfstruppe nach Holland geschickt um die Niederlande gegen Frankreich zu verteidigen. Bei der Schlacht bei Fleurus nur zwei Jahre später war der Name Magnus Stenbock in aller Munde, da er dabei extremen Mut bewiesen und persönlich einige französische Soldaten gefangen genommen hatte. Zwölf Jahre lang bewies der Feldherr seine Fähigkeiten, in Narva, Kliszów, Helsingborg und Gadebusch, bis es 1713 zur Kapitulation bei Tönningen kam und Stenbock von den Dänen gefangen genommen wurde.

Zu Beginn seiner Gefangenschaft wurde Magnus Stenbock auch in Dänemark wie ein großer Feldherr behandelt, lebte in einem Palast und durfte jede Art von Besuchen empfangen. Nachdem Stenbock jedoch bei diesen Treffen und seinem regen Briefwechsel Geheimnisse an die Schweden weitergab, wurde er ein Jahr später von den Dänen der Spionage angeklagt und ins Kastell Fredrikshavn transportiert. Aber auch hier intrigierte Magnus Stenbock noch gegen die Dänen und arbeitete auch einen Fluchtplan aus. Als jedoch die Dänen den in seinen Briefen angewandten Code entschlüsselt hatten und daher über alle seine Pläne und Kontakte informiert waren, war die Geduld des dänischen Königs endgültig zu Ende und er wurde im übelsten Verließ der Festung untergebracht. Jedes seiner Gnadengesuche wurde auf Grund seines Verhaltens abgelehnt, so dass er nach nur wenigen Jahren in Gefangenschaft starb.


23. Februar 1868: Anna Maria Viktoria Uddgren und die erste Strindberg-Verfilmung 
23. Februar 1901: Ivar Lo-Johansson, ein Pfeiler der Arbeiterliteratur Schwedens 
23. Februar 2002: Die schwedische Version von Chess kommt nach Schweden
23. Februar 2012: Prinzessin Estelle kommt zur Welt 

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Die Schlacht bei Lund, ein Tag in der Geschichte Schwedens

Die Schlacht bei Lund am 4. Dezember 1676 gilt als eine der tödlichsten Schlachten der schwedischen Geschichte bei der sich die Schweden unter der Führung von Karl XI. und die Dänen unter Kristian V. gegenüberstanden. Bei Einbruch der Nacht sollten 3000 Schweden und 6500 Dänen auf dem Schlachtfeld liegen und sich zusätzlich rund 2000 Dänen in schwedischer Gefangenschaft befinden. Die Hälfte aller Soldaten, die an der Schlacht beteiligt waren, hatten in nur wenigen Stunden ihr Leben lassen müssen.

Auch wenn die Schweden bereits morgens um 2 Uhr 30 Richtung dänische Linien aufbrachen, so kam es erst gegen neun Uhr zur tatsächlichen Auseinandersetzung, die dem schwedischen Heer sehr bald eine vorteilhafte Lage brachte, da die Dänen noch nach alten Techniken kämpften und die Schweden eine von Gustav II. Adolf entwickelte neue Technik anwandten, die es ermöglichte, dass die schwedische Minderheit das dänische Reiterheer sehr schnell schwächen konnte und teilweise zur Flucht zwang. Gegen drei Uhr nachmittags wurden die dänische Armee dann von zwei Seiten bedroht und nur etwa 90 Minuten später musste sie endgültig zum Rückzug blasen.

Dieser schwedische Sieg beendete zwar den Krieg zwischen Dänemark und Schweden nicht, führte jedoch dazu, dass Schweden nun einen festen Fuß in Skåne hatte und die Dänen nach einer neuen Verteidigungsstrategie suchen mussten. Dass sie dabei auch zahlreiche Dörfer abbrannten, half ihnen jedoch wenig dabei die Bevölkerung Skånes hinter sich zu vereinen. Die Schweden hatten es nicht viel einfacher als sie in Teilen Skånes und in Blekinge einen Treueeid gegenüber dem schwedischen König forderten, aber als die Soldaten jeden Kritiker ermordeten, fügte sich das Volk sehr schnell. Der Krieg selbst sollte noch fast drei Jahre lang fortsetzen und endete erst am 27. September 1679 mit einem Friedensvertrag.


4. Dezember 1843: Schwedische Verleger beschließen eine gemeinsame Politik 
4. Dezember 1994: Der Storeplansmord in Stockholm

Copyright: Herbert Kårlin